18.05.2021

Abwerbung im Kinderfußball wird missbilligt

Autor / Quelle: FFor

Immer wieder mal wird beklagt, dass einige größere Vereine bereits Kinder im Grundschulalter von deren heimatnahen kleineren Vereinen abwerben. Mit dieser nicht neuen Problematik hat sich der Vorstand des Kreisfußballverbandes auch auf seiner letzten Sitzung beschäftigt und dazu klar Stellung bezogen.

Jede Jugendliche, jeder Jugendliche sollte im Fußball von der für sie oder ihn bestmöglichen Förderung profitieren. Das ist letztlich auch die Philosophie, die im Zusammenhang mit dem Jugendleistungszentrum Emsland verfolgt wird, dass nämlich dort Spielerinnen und Spieler von qualifizierten Trainerinnen und Trainern zusammen mit leistungsstarken MitspielerInnen und in Wettkämpfen gegen starke Mannschaften besonders gefördert und gefordert werden. So unterstützt der Vorstand des Kreisfußballverbandes selbstverständlich auch jedes Bestreben seiner Vereine, den einzelnen Jugendlichen in der möglichst für ihn adäquatesten Mannschaft spielen und ihn dadurch sich weiterentwickeln zu lassen.

Abzulehnen sei aber, so die Meinung des Vorstandes, dass bereits Kinder im Grundschulalter aus ihren Heimatvereinen abgeworben und zu einem Wechsel – in der Regel in einen größeren Verein - animiert werden sollen. In diesem Fall sei es stattdessen besser, die fußballerische und persönliche Entwicklung der Kinder zunächst einmal in ihrem vertrauten Umfeld zu unterstützen, bevor sie schon in diesem noch jungen Alter sich einer neuen Umgebung, oft auch verbunden mit längeren Fahrten zum Training und zu den Spielen, anpassen müssen.

Deshalb appelliert der Vorstand des Kreisfußballverbandes dringend an die in den emsländischen Fußballvereinen verantwortlichen Personen, auf das Abwerben von Kindern unterhalb der C-Junioren (U12) aus anderen Vereinen zu verzichten!

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Seite zuletzt aktualisiert am: 18.06.2021

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