04.04.2018

DFB-Boss Reinhard Grindel kam gesundheitlich angeschlagen zur Talkrunde mit Gitta Connemann nach Bunde

Autor / Quelle: KKos/FFor

Besuch von DFB-Präsident in Lathen wegen Grippe abgesagt DFB-Präsident Reinhard Grindel musste am Donnerstag seinen Besuch in Lathen wenige Stunden zuvor aus Krankheitsgründen absagen. Auf Einladung der CDU- Bundestagsabgeordneten Frau Gitta Connemann und auf Vorschlag von unserem Kreisehrenamtsbeauftragen im Fußballkreis Emsland, Hermann Wilkens, war eine Diskussionsrunde zwischen den Vertretern von Raspo Lathen, der Nachbarvereine sowie Jugendbetreuern der Spielgemeinschaft geplant. Die Themen lauteten "Jugendarbeit im Mädchen- und Jungenfußball" sowie "Ehrenamt - Überlebenswichtig für kleine Vereine - aber ein Auslaufmodell?"

Grindel hatte um die Absage des Lathen-Termins gebeten, wollte sich aber so gut wie möglich fit machen, um den späteren Termin in Bunde wahrnehmen zu können. Er versprach am Abend den Termin im Emsland auf jeden Fall nachzuholen, voraussichtlich am 17. September 2018.

Vertreter des Kreisfußballverbandes Emsland nahmen in Bunde an der Diskussionsrunde ebenfalls teil. TV Bundes erster Vorsitzender Wilhelm Timmer eröffnete den Abend mit einer Begrüßung. Er freute sich darüber, dass der DFB den Kontakt zu den kleinen Vereinen suche. Danach übergab er das Wort an Connemann. Sie und Grindel kennen sich schon seit dem Jahr 2002, als beide zusammen für die CDU in den Bundestag einzogen.

Grindel stellte sich den Fragen der Zuschauer. Unter anderem betonte er, dass es wichtig sei, das Ehrenamt in den Amateurvereinen zu stärken. Er schlug vor, in Vereinen Ehrenamtsscouts einzusetzen. Zur Sprache kam, wie die Vereine mit der immer geringer werdenden Zahl der Jugendspieler und -spielerinnen umgehen sollen und was dagegen getan werden könne. Am allerwichtigsten seien die Trainer, stellte Grindel klar. Jeder Verein brauche qualifizierte Übungsleiter. Gerade Kinder können dadurch angezogen und gehalten werden. Darüber hinaus sei die Infrastruktur wichtig. "Wenn wegen schlechter Platzverhältnisse länger nicht gespielt werden kann, hauen Kinder ab", begründete Grindel. Er führte aus, dass Kinder immer mehr Zeit in Ganztagsschulen verbringen. Hier müsse man eine noch bessere Zusammenarbeit zwischen Schulen und Vereinen anstreben.

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Seite zuletzt aktualisiert am: 19.07.2018

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