24.09.2019

Interessante Fortbildung in Baccum

Autor / Quelle: KKo/FFor

In Kooperation mit dem Kreissportbund und seinen Fachverbänden bot der NFV-Kreis Emsland am Samstag, den 14.09.2019, im Vereinshaus des SC Baccum eine Fortbildung zum Thema „Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexualisierter Gewalt“ an.

 

Die Vorsitzende des „Ausschusses für Qualifizierung“ des NFV Kreis Emsland, Kerstin Kossens, konnte gemeinsam mit dem Jugendleiter des SC Baccum, Marco Mengering, sowohl Baccumer Teilnehmer als auch weitere 19 angemeldete Fortbildungsteilnehmer aus mehreren verschiedenen Vereinen und Sportarten pünktlich um 9 Uhr begrüßen. Als Referent führte Andreas Thomes (Sozialarbeiter aus Papenburg) durch den Vormittag.

„Sportverbände und –vereine tragen eine hohe Verantwortung für das Wohlergehen aller Engagierten und Aktiven, vor allem aber ihrer Jugendlichen und Kinder. Verantwortliches Handeln ist vor allem dann gefragt, wenn es im organisierten Sport zur Ausübung von Gewalt und Diskriminierung kommt. Für viele im Sport Tätige ist es ein fremder Gedanke, dass die körperliche und emotionale Nähe, die im Sport entstehen kann und die in keinem anderen Zusammenhang ähnlichen Stellenwert findet, auch die Gefahr birgt, für sexualisierte Übergriffe missbraucht zu werden. Sexualisierte Gewalt an Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen darf kein Tabuthema sein. Ein erster Schritt zum Schutz vor sexualisierter Gewalt im Sportverband/-verein ist, dass darüber offen gesprochen und diskutiert wird.“

Genau dies wurde in der gut 4-stündigen, jedoch kurzweiligen Veranstaltung - unter Mitarbeit aller Anwesenden - ausgiebig getan. Unter anderem wurden die Themen Prävention, Intervention, Handlungskompetenz den Teilnehmern durch Andreas Thomes, nicht auch zuletzt durch seine berufliche Tätigkeit als Sozialarbeiter, deutlich vor Augen geführt.

In der Gesprächsabschlussrunde waren sich alle Teilnehmer einig, dass die Sensibilisierung vieler ehrenamtlich Engagierter im Verein ein wichtiger und vor allem auch richtiger Schritt ist, um Kindern und Jugendlichen einen ausreichenden Schutz bieten zu können. Jeder einzelne Teilnehmer sprach von einer gelungenen Veranstaltung und dankte Andreas Thomes für den lehrreichen Vormittag.

Foto: Teilnehmergruppe mit Referent Andreas Thomes (1.v.l)

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Seite zuletzt aktualisiert am: 12.10.2019

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