23.11.2017

Schutz vor sexualisierter Gewalt

Autor / Quelle: FFor

Der Landkreis Emsland hatte gemeinsam mit dem Kreissportbund, dem Kreisjugendring und der Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim zu einer Informationsveranstaltung eingeladen, die in Papenburg, Sögel, Lingen und Meppen durchgeführt wurde und bei denen viele interessierte Vereinsvertreter zugegen waren.

Ulrich Engling (Landkreis) machte anfangs deutlich, warum die Vereine eine Vereinbarung mit dem Landkreis abschließen sollten und welche Verpflichtungen damit verbunden sind (siehe auch hier die dazu gezeigte PPP). In der anschließend folgenden regen Diskussion wurde klar herausgestellt, dass ein verantwortungsvoll handelnder Vorstand eines Sportvereins von einem bestimmten Personenkreis – z.B. sehr eng mit Kindern arbeitende Trainer und Betreuer – unbedingt die Vorlage eines erweiterten Führungszeugnisses verlangen müsste. Würde dieses nicht vorgelegt, müsste eine weitere Mitarbeit im Sportverein – zumindest in diesem sensiblen Bereich - verweigert werden.

Außerdem wurde klar herausgestellt, dass die Eltern ihre Kinder schließlich im Vertrauen auf eine verantwortungsvoll praktizierte Jugendarbeit dem jeweiligen Betreuer oder Trainer „überlassen“. Dieses sichere Gefühl würde sich bei den Eltern umso mehr einstellen, wenn sie darüber informiert würden, mit welchen Maßnahmen man sich im Sportverein um das Kindeswohl kümmert.    

Weitere Informationen und Vorlagen zu diesem sensiblen Thema unter www.emSide.de und beim KSB Emsland 

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Seite zuletzt aktualisiert am: 15.12.2017

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