07.02.2019

Uwe Seeler zur Podiumsdiskussion in Spelle

Autor / Quelle: HH/FFor

Großzügige Spende der Familie Krone für die Uwe Seeler–Stiftung

 

Zu einer Podiumsdiskussion hatte der SC Spelle-Venhaus an einem regnerischen Nachmittag ins Hotel Krone nach Spelle eingeladen. Der Grund dafür war ein Besuch des Fußball-Idols Uwe Seeler.

Nachdem er zuvor schon die Sportanlagen von SW Varenrode und das Krone Landmaschinenmuseum angesehen hatte, kam Uwe Seeler am frühen Nachmittag zu einer Podiumsdiskussion ins Hotel, wo schon viele eher ältere Fußballanhänger gespannt auf Ihr Idol warteten.

Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden des KFV Emsland, Hubert Börger, konnten die Anwesenden den Gast bei Kaffee und Kuchen befragen. Uwe Seeler antwortete in seiner bescheidenen und humorigen Art gern auf alle Fragen, wie zum Beispiel, ob er ein Pokalduell zwischen dem HSV und Werder Bremen wünsche. Das verneinte Uwe, weil er den HSV zurzeit schwächer als Bremen einschätze.

Auch die Frage beantwortete er, wieviel Geld ihm damals Helenio Herrera für einen Wechsel zu Inter Mailand geboten habe. „Der Betrag ist bis heute geheim“, meinte Uwe nur kurz und erklärte, dass ihm damals neben dem Fußball auch sein Beruf als Sportartikel-Vertreter für adidas wichtig war. „Am Ende hat Herrera nur mit dem Kopf geschüttelt, weil er sich nicht erklären konnte, warum ich so viel Geld abgelehnt habe“, meinte Uwe nur süffisant, aber ihm sei es immer wichtig gewesen, sich in seinem Beruf und in seiner Hamburger Heimat wohlzufühlen.

Zudem wurde er auf die Oberliga Nord-Spiele des HSV in Nordhorn, die in den 50-er Jahren in der damaligen höchsten deutschen Spielklasse stattfanden, angesprochen. Dazu meinte der Hamburger: „In Nordhorn hatten wir es immer schwer, aber zu Hause haben wir sie klar geschlagen“.

Als Höhepunkt übergab Dr. Bernard Krone während der Veranstaltung eine Spende an die „Uwe Seeler-Stiftung“. Uwe Seeler bedankte sich herzlich, war dabei sichtlich gerührt und versprach, dass dieses Geld an Bedürftige weitergeleitet und gut ankommen würde. Seine Tochter würde das streng überwachen. Zum Abschluss gab es reichlich Gelegenheit für Autogramme und Selfies, bis „Uns Uwe“ dann mit seinem Begleiter Eddy Münch wieder nach Norderstedt heimfuhr.

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Seite zuletzt aktualisiert am: 11.07.2019

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