21.07.2021

Vereine der „Opti Möbel Wilken Kreisliga“ trafen sich in Lathen zum Staffeltag

Autor / Quelle: Ralf Diedrichs/FFor

In Lathen begrüßte Staffelleiter Reinhard Schröer die Vertreter aller Vereine, die in der Saison 2021/22 in der „Opti Möbel Kreisliga“ spielen. Dabei bedankte er sich bei allen Verantwortlichen, die den Abbruch der letzten Saison im Oktober nicht kritisiert, sondern die Entscheidungen der Niedersächsischen Fußballverbandes (NFV) unterstützt hatten.

Beim Staffeltag ging es in erster Linie um die Ansetzung der Meisterschaftsspiele, die in zwei Staffeln, der Staffel Nord mit 9 Mannschaften und der Staffel Süd mit 10 Mannschaften ausgespielt wird. Diese Aufteilung in zwei Staffeln wird auch von den teilnehmenden Mannschaften begrüßt. Verspricht sie doch eine Reihe von spanenden Derbies.

Den Auftakt in der Staffel Nord bilden am Freitag, den 13. August die Begegnungen
BW Papenburg II : SV Raspo Lathen (Anpfiff 19:30 Uhr) und
SV Esterwegen : SV Sparta Werlte II (Anpfiff 20:00 Uhr).
Die Staffel Süd startet ebenfalls am 13. August mit dem Kracher
Adler Messingen : BW Lünne. Angepfiffen wird die Partie um 19:00 Uhr.

Als letzter Spieltag wird der 20. März 2021 anvisiert. Da in den letzten Spielzeiten die Frühlingsspiele oftmals aufgrund der unbespielbaren Plätze verschoben werden mussten, waren sich die Vereine einig, in 2020 möglichst lange zu spielen und evtl. Spiele vorzuziehen.

Während bereits fest steht, dass die beiden Gruppenersten aufsteigen werden, kann über die Anzahl der Absteiger noch keine Auskunft gegeben werden. Es werden jedoch mindestens vier Teams in die Kreisklasse absteigen müssen.

Spannung versprechen auch die Aufstiegs- und Abstiegsrunden, die jeweils in zwei Gruppen ausgespielt werden.

In der Aufstiegsgruppe A treten dann der Tabellenerste und der Tabellendritte der Staffel Nord sowie der Tabellenzweite und der Tabellenvierte der Staffel Süd in Hin- und Rückspielen gegeneinander an. Die jeweils ersten vier Mannschaften erhalten dabei „Bonuspunkte“ anhand ihrer Platzierung aus dem Ligabetrieb. So wird die Leistung des Tabellenersten einer Staffel mit 4 Punkten honoriert. Analog ist das Verfahren in der Aufstiegsgruppe B und den beiden Abstiegsgruppen. Da in der Staffel Süd eine Mannschaft mehr spielt, wird der fünfte Gruppenplatz einer Gruppe zugelost. Das Platzrecht des Endspiels um die Meisterschaft wird zwischen den beiden Gruppenersten ausgelost und die Eintrittserlöse aufgeteilt.

Sebastian Bippen, der für die Ansetzung der Schiedsrichter zuständig ist, freut sich auf die kommende Spielzeit. Bippen: „Gut, dass es endlich wieder losgeht!“ Er merkte an, dass Corona bedingt weniger Schiedsrichter zur Verfügung stehen. Einige hätten altersbedingt aufgehört, neue Schiedsrichter sind jedoch nicht nachgerückt, da keine Lehrgänge stattfinden durften. Er versprach jedoch sein Möglichstes zu tun, dass neben dem Schiedsrichter auch Assistenten gestellt werden, er bat aber gleichzeitig darum nicht böse zu ein, wenn dies nicht möglich sei.

Abschied nehmen

Beim Staffeltag hieß es auch Abschied nehmen. Hubert Börger, langjähriger Vorsitzender des NFV Kreis Emsland, verabschiedete sich am Staffeltag bei den teilnehmenden Vereinen für die „super Zusammenarbeit“. Diesen Abschied hatte er bereits vor drei Jahren angekündigt. Im September wird sein Nachfolger gewählt. Börger: „Ich bin Fußballer, quasi von Geburt an und hatte die große Ehre 9 Jahre dem NFV Kreis Emsland als Vorsitzender dienen zu dürfen. Die ‚Opti Möbel Wilken Kreisliga‘ ist unsere höchste Liga und wir sind in den letzten Jahren ‚nicht schlechter‘ geworden. Vielen, vielen Dank an alle, mit denen ich in dieser Zeit zusammenarbeiten durfte. Insbesondere danke ich Reinhard Schröer, Sebastian Bippen und dem ganzen Spielausschuss.“ Für die Zukunft, die ohne ihn fortgeführt werden muss, hat er drei Wünsche an die Fußballvereine im Emsland:

1.       Meldet bitte möglichst viele Vereine zum Spielbetrieb an, auch bei knapper Spielerzahl.
Pro Saison hat sich die Zahl der Mannschaften, die am Spielbetrieb teilnehmen, um jeweils 20-40 Teams verringert. Gerade im Jugendbereich würden die Spieler schnell die Lust am Spiel verlieren, wenn sie nur auf der Ersatzbank sitzen dürften. Bei mehr gemeldeten Mannschaften erhielten die Kinder und Jugendlichen mehr Einsatzzeiten, hätten mehr Spaß am Spiel und könnten sich besser weiterentwickeln.

2.       Nutzt das Jugendleistungszentrum Emsland.
Das Jugendleistungszentrum ist für uns alle da. Dort haben die Spieler die Möglichkeit, sich nochmals zu verbessern. Davon würden auch die abgebenden Vereine profitieren, denn diese Spieler kehrten später oftmals in ihren Heimatverein zurück und brächten dem Verein so neue Impulse.
Auch die Vereinstrainer können sich im Jugendleistungszentrum weiterbilden und diese neuen Trainingsimpulse in ihre tägliche Arbeit mit den Spielern einfließen lassen.

3.       Macht mit bei der Sporttombola und kauft viele Lose.
Auch wenn die Tombola, bedingt durch das Corona-Virus, zurzeit nicht stattfindet, ist die Sporthilfe Emsland mit ihrer Tombola doch ein wichtiger Baustein zur Unterstützung junger SportlerInnen im Emsland.

Zum Abschied erhielt Hubert Börger noch einmal einen großen Applaus von allen Anwesenden, die sich so für seine engagierte Arbeit bei ihm bedankten.

 

 

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Seite zuletzt aktualisiert am: 23.07.2021

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