Fair-Play kennt keine (Alters-) Grenzen

DFB-Fair-Play-Ehrung für jungen Fußballer

Der erst 12-jährige D-Juniorenspieler Mattis Arling vom TuS Haren wurde für sein außergewöhnlich faires Verhalten in einem Ligaspiel seiner Mannschaft bei BW Papenburg ausgezeichnet.

Er hatte den angesetzten Schiedsrichter Kai Uwe Hermes (SV Neubörger) auf ein von ihm selbst begangenes Foulspiel im Strafraum aufmerksam gemacht und sich für einen Strafstoß gegen sein Team ausgesprochen. Der Schiedsrichter hatte zunächst weiterspielen lassen, da er dieses im Getümmel nicht bemerkt hatte.

Ein nicht selbstverständliches Verhalten eines Fußballers, dazu noch eines so jungen Spielers. Der DFB würdigte nun diese von Fairness, Respekt und Sportgeist geprägte Geste mit einer DFB-Fair-Play-Ehrung. Der stellvertretende Vorsitzende des NFV Kreis Emsland, Reinhard Deermann (3. v.l.), fand viele lobende Worte, nannte ihn ein Vorbild und überreichte mit seinem Vorstandskollegen Stefan Jürgens (rechts, Vorsitzender Jugendausschuss) eine Urkunde, ein DFB-Fair-Play-Badetuch, eine NFV-Tasse und weitere kleine Geschenke.

Mit Mattis freuten sich seine Eltern Karina und Markus Arling (im Hintergrund), TuS-Vorsitzender Gerd Wessels (links), die Trainer Matthias Hasch und Gerd Schüer (im Hintergrund, rechts) und seinen Mitspieler. Erfolg ist mehr als nur das Ergebnis.

 


Autor: Deermann / F. Forbriger